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Letzte Grüße aus dem Bus
Weltjugendtags-Blog Tag 13
Den letzten Tag unserer Pilgerschaft verbringen wir wieder vor allem im Bus. Zeit zum Nachdenken, Revue passieren lassen. Kein zu schneller Abschied von unseren „Bus-Schafen“ (das ist eine Insider-Bemerkung), das würden wir nicht verkraften, da wir an das Herden-Da-sein schon so gewöhnt sind (Es war wirklich schön mit Euch, ich werde euch vermissen!) Ich bin sehr froh, dass ich dabei sein durfte. Es war die Mühe mehr als wert. (auf ein richtiges österreichisches Frühstück und WCs ohne Schlangen freuen wir uns allerdings dann doch)
Wenn ich so meinen Blick durch den Bus schweifen lasse und die vielen (mittlerweile vertrauten) Gesichter sehe, frage ich mich, was die vergangenen Tage wohl in jedem bewirkt haben. Manches davon haben wir miteinander geteilt, manches sieht man den Blicken an. (müde Gesichter, aber frohe Augen) Vieles aber ist noch verborgen. Aber ich weiß, dass diese Reise kein simpler Urlaub war, sondern ein besonderer Moment in unserem Leben. Und wir fahren mit einem Auftrag zurück:
„Liebe Freunde, bevor ich mich verabschiede, (…) trage ich als Nachfolger des heiligen Petrus allen Anwesenden diese große Aufgabe auf: Macht Christus und seine Liebe zu uns in aller Welt bekannt. Er will, dass ihr seine Apostel im einundzwanzigsten Jahrhundert und Boten seiner Freude seid. Enttäuscht ihn nicht! Danke.“ (Angelus mit dem Papst)
Das gilt jedem von uns (nicht nur den 150 müden, verschwitzten Businsassen). Wir wollen uns mit aller Kraft bemühen, diesen Auftrag zu erfüllen. Im Großen und im Kleinen. Ich weiß jetzt schon, dass es mir nicht immer gelingen wird, aber ich habe mich neu entschieden, Jesus nachzufolgen.„Habt keine Angst vor der Welt, noch vor der Zukunft oder vor eurer Schwachheit. Der Herr hat euch geschenkt, in diesem Augenblick der Geschichte zu leben, damit dank eures Glaubens sein Name weiter in der Welt erklingt.“ (B XVI, Vigil)
P.s. Danke Kristin und allen anderen im Team für Eure vielen Mühen in der Leitung dieser Reise! Danke auch den Leidinger-Männern, dass ihr uns so sicher und fürsorglich durch die Lande chauffiert habt!
P.p.s Wenn ihr, liebe Leser uns wieder seht, werden wir sicher geduscht sein und unser Verhalten wieder dem zivilisierten Leben angepasst haben - kein Mittagessen unterwegs am Boden, keine Touristen-Schlapphüte und keine Sprechchöre oder Tiergartengeräusche in der U-Bahn :-) versprochen!
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