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Geistliches Zentrum St. Blasius
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Ein Geistliches Zentrum ist natürlich viel mehr als ein Büro! Klar! Seit 2002 versuchen wir daher jedem, der diesen Ort aufsucht, eine spirituelle und kirchliche Heimat zu geben. Das Geistliche Zentrum St. Blasius ist also ein Ort, um Christus und einander zu begegnen. Ein Wort des Propheten Jeremia ist uns dabei sehr wichtig: "Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum Herrn; denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl. Denn ich, ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe, - Spruch des Herrn - Pläne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben." (Jer 29,7)
Hier einige wichtigen Veranstaltungen im Geistlichen Zetrum St. Blasius:
Eucharistiefeier, täglich um 18.15 Uhr
Mehrmals in der Woche wird die Feier der Eucharistie von der der Loretto Gemeinschaft musikalisch gestaltet. Um 17:45 Uhr laden wir zum Rosenkranzgebet und im Anschluss an die Eucharistiefeier zu einer Zeit der Anbetung ein.
Gebetskreis
jeden Sonntag im Gotischen Saal, 19h35. Wir preisen Gott im Lobpreis, hören kurze Vorträge über unseren Glauben und beten Jesus im allerheiligsten Sakrament der Eucharistie an. Komm und sieh!
Abende der Barmherzigkeit
Ca. 8x im Jahr laden wir zu Abenden der Barmherzigkeit ein. An diesen Abend stehen das Sakrament der Versöhung und die eucharistische Anbetung im Mittelpunkt. Lass dich durch die Stille, die Musik, die Stimmung in der Kirche neu auf Gott ein - er wird dich überraschen!
24-7 Prayer
Alle 2-3 Wochen wird bei uns in der Kapelle 7 Tage lang 24 Stunden der Herr in der Eucharistie angebetet. Wir wollen unseren Dank und unsere Fürbitten vor Gott bringen, aber auch ganz hellhörig sein für das, was ER uns sagen will.
Loretto Familien
Neben den Loretto Familiensonntagen gibt es verschiedene Veranstaltungen für Eltern mit ihren Kindern. Beim Elter-Kind-Frühstück treffen sich die Mamis (und Papis) mit ihren Kleinsten um sich auszutauschen. Die Loretto Schäfchen bieten den 0-4 Jährigen einen spielerischen Zugang zum Glauben. Im Kids Prayer lernen die 5-10 Jährigen neben vielen schönen Liedern Gott zu loben, zu danken und zu bitten.
Firmunterricht
Es ist möglich, im Geistlichen Zentrum St. Blasius auf die Firmung vorbereitet zu werden. Die Firmung findet am Pfingstmontag im Zuge des Pfingstkongress in Salzburg statt.
Wer zum Firmunterricht gehen will, muss sich bei Pfarrer Dr. Gerhard Viehhauser anmelden. Benötigt wird: Taufbuchauszug des Firmlings, Taufbuchauszug der Eltern und sofern vorhanden Trauschein und Taufauszug mit Firmvermerk des Paten
Schola
Die Schola trifft sich 14tägig am Donnerstag, um Lieder mehrstimmig für den Sonntagsgottesdienst einzuüben. Begleitet von Gitarre, Keyboard, Querflöte und Geige ergibt dies ein vielseitiges Musikteam. Kontakt: Veronika Gosch
Vita Communis
Alexandra, Elisabeth, Clemens und Franz-Josef leben zusammen mit dem Pfarrer Gerhard Viehhauser im Pfarrhof und bilden zusammen die "Vita Communis".
und vieles mehr!!!
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Das Kreuzzeichen
Gestriger Gebetskreis fand in der Salzburger Müllner Kirche statt. Die gefeierte Heilige Messe war ein weiterer Schritt in der Vorbereitung auf die Firmung. Mehrere Firm-Anwärter waren dabei. Es ist viel über die Bedeutung von Kreuzzeichen und Weihwasser gesagt worden. Der Umgang mit dem Weihwasser wurde auch geübt... Sich richtig mit dem Kreuzzeichen zu bezeichnen sollte zum Merkmal jedes mündigen Christen sein.
Ein interessanter Beitrag vom Jürg Stucker aus dem Internet könnte hier als eine Ergänzung dienen:
"Das Kreuz ist für Christen Zeichen ihres Glaubens. Denn Christus hat durch sein Sterben am Kreuz im Licht seiner Auferstehung den Tod für immer besiegt. Die Botschaft, die vom Kreuz ausgeht ist für Christen Gottes Kraft für ihr Leben. Paulus schreibt im ersten Brief an die Korinther, Kapitel 1, Vers 17: „Das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.“ In diesem Sinne schreibt auch der heilige Johannes Chrysostomus († 407): „Das Kreuz bedeutet für den Christen die Tatsache der unaussprechlichen Liebe Gottes zu den Menschen, es ist das Symbol der höchsten Fülle göttlichen Erbarmens.“ Wenn wir auf das Kreuz schauen oder uns mit dem Kreuz bezeichnen, dürfen wir uns an diese Liebe Gottes erinnern. Die Bezeichnung mit dem Kreuz ist aber immer auch Erinnerung an die Taufe, durch die unser Leben in das Geheimnis des Kreuzes und der Auferstehung Christi getaucht worden ist. Verbunden mit Weihwasser verdichtet sich diese Tauferinnerung, wenn Christen mit einem Segensgestus sich selbst bekreuzigen.
Das „kleine“ und das „grosse“ Kreuzzeichen
Grundsätzlich spielt es keine Rolle mit welcher Kreuzform man sich ausserhalb einer gottesdienstlichen Feier selber bezeichnet. In den ersten christlichen Jahrhunderten beschrieb man bei der Selbstsegnung das Kreuz nur auf die Stirn mit einem Finger der rechten Hand. Im dritten Jahrhundert schreibt Tertullian: „Bei jedem Schritt und Tritt, bei jedem Eingehen und Ausgehen, beim Anlegen der Kleider und Schuhe, beim Baden, bei Tisch, beim Lichtanzünden, beim Schlafengehen, beim Niedersitzen und bei jeder Tätigkeit drücken wir auf unsere Stirn das Kreuzzeichen.“ Auch die Bezeichnung des Mundes und der Brust mit dem Kreuz wird schon früh bezeugt.(...)
Die Selbstbekreuzigung mit dem „grossen“ Kreuzzeichen erfolgt mit den ausgestreckten Fingern der rechten Hand, die vom Haupt zur Brust und von der linken zur rechten Schulter geführt werden und ist seit dem ersten Jahrtausend üblich. Die Feiernden erinnern sich, dass sie sich im Namen des dreifaltigen Gottes versammelt haben und ihr gottesdienstliches Feiern, aber auch ihre Sendung in der Welt, durch Gottes Segen begleitet wird.
Das ältere „kleinere“ Kreuzzeichen hat sich bei der Verkündigung des Evangeliums durchgesetzt: Wir wollen für das Evangelium Christi mit „offener“ Stirn eintreten und es auch unserem Verstand zu eigen machen, wir wollen es mit unserem Munde bekennen und es in unserem Herzen bewahren.
Das Kreuzzeichen wird auch über Personen oder Sachen bei Segnungen gezeichnet. Dies darf nicht magisch verstanden werden, denn mit dem Kreuzzeichen wird zumeist eine gesprochene Segensbitte verbunden. Das Kreuzzeichen wird auf diese Weise eine Geste, die ein Segensgebet begleitet, wie wir das z. B. bei der Segnung von Weihwasser kennen".
Das Kreuz betrifft unser ganzes Menschsein
Dass Christen mit ihrem ganzen Menschsein in das Zeichen des Kreuzes hineingenommen sind, kommt zum Ausdruck, wenn Taufbewerber auf ihrem Vorbereitungsweg zur Taufe (Katechumenat) in einer eigenen Feier mit dem Kreuz bezeichnet werden:
„Empfange das Kreuz auf deine Stirn. Christus selbst beschützt dich mit diesem Zeichen seiner Liebe.
Empfange das Zeichen des Kreuzes auf die Ohren, damit du das Wort des Herrn bereitwillig hörst.
Empfange das Zeichen des Kreuzes auf die Augen, damit du die Herrlichkeit Gottes erkennst.
Empfange das Zeichen des Kreuzes auf die Brust, damit Christus durch den Glauben in deinem Herzen wohnt.
Empfange das Zeichen des Kreuzes auf die Schulter, damit du die Herrschaft Christi gerne trägst.“
Das Zeichen des Kreuzes ist so Schlüssel des Glaubens, mit dem sich durch die Taufe das Tor zum ewigen Leben öffnen lässt. Es begleitet Christen vom Beginn ihres Christwerdens bis hin zu ihrem Begräbnis, an dem über der Dunkelheit ihres Grabes das Kreuz Christi errichtet wird und das Licht der Auferstehung hoffnungsvoll hineinleuchtet."
Gestern nach dem Gebetskreis mit dem Impuls: „Halber Christ = voller Unsinn“ habe ich mir zu Hause ein Gefäß ausgesucht, mit Weihwasser gefüllt und es in griffbereiter Nähe am Bett platziert.
Die gerade statt gefundene Zeitumstellung hat sich in der Nacht als Freundin des neu installierten Weihwasserbeckens erwiesen...
Ein guter Rat – auch wenn so klein – kann goldeswert werden. So hoffe ich.
Danke P. Andreas Hasenburger!