Zeugnisse vom Jugendtreffen in Medjugorje 2010

Das 21. Internationale Jugendfestival in Medjugorje stand unter dem Thema: „Guter Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?“ (Mk 10,17).

Über 600 Priester und zwischen 55 und 60.000 Pilger haben in Medjugorje an diesem großen Treffen der Jugend vom 01. bis 06. August teilgenommen. Mit 69 unterschiedlichen Nationen durften auch wir Lorettos eintauchen in eine Woche, wo wir wirklich einen gewaltigen Vorgeschmack des Himmels erleben durften. Gott berührte unsere Herzen auf vielfache Weise durch Vorträge, Zeugnisse, gemeinsamer Hl. Messfeier, eucharistischer Anbetung, Besteigen des Erscheinungs- und Kreuzberges und/oder durch die Gemeinschaft. Unsere Worte reichen nicht aus, über das was wir erlebt, gesehen und gehört haben. Doch „Herr, wir können nicht schweigen,…“ ;-) 

Deswegen versuchen doch einige aus unserer Gruppe auszudrücken, was sie in diesen Tagen an dieser Oase des Friedens, der Freude und der Liebe besonders bewegt hat. Ich möchte mich persönlich noch einmal bei jedem einzelnen bedanken, der im Bus mit dabei war – jeder war durch seine Einzigartigkeit für den anderen ein riesiges Geschenk. Ich danke euch, Jesus und Maria und dem Hl. Geist für die unglaublich erfüllte Zeit, die wir miteinander verbringen durften! Eure Theresia

Medju 2010 -> DER HIMMEL AUF ERDEN

Ich war das erste Mal beim Jugendfestival in Medju. Ein besonders einschneidendes Erlebnis war für mich das Sakrament der Versöhnung (was mich x-trem viel Überwindung kostete!!!!!!!!). Eine sehr kluge Frau (danke Theresia :D) sagte mir dann : "Du erlebst Medju ganz anders wenn du die Beichte hinter dir hast“! UND GENAU SO WAR ES! Der Höhepunkt der Woche war dann das Knien mit den Fackeln vor dem Allerheiligsten auf der Bühne vor 60.000 Leuten! Gänsehaut pur, jeder von uns konnte die Gegenwart des Hl. Geistes spüren. Alle Probleme, alle Zweifel sind weg. Es war ein Stückchen Himmel und jeder konnte es spüren!!!!

Danke an alle die diese Woche für mich zu einer unvergesslichen werden ließen!!! :D

God bless you JAKOB

Jeden Menschen prägt und verändert Medjugorje zum Positiven, darum würde ich jedem eine Reise nach Medjugorje empfehlen!

Medjugorje, der Ort der Erscheinungen unserer lieben himmlischen Mami und die Oase des Friedens. Wie wahr, die Spiritualität dieses Ortes ist gigantisch. Er hebt sich ab vom Rest unserer Welt und lässt uns ein Stückchen Himmel erahnen. Die Gospa (Muttergottes) wünscht sich Frieden in unseren Herzen, in den Familien und auf der ganzen Welt und genau diesen Frieden und diese Zusammengehörigkeit jeder Gemeinschaft spürt man in Medjugorje.

Ich hatte schon lange die Sehnsucht diesen Ort kennen zu lernen, nicht um mich von den Erscheinungen zu überzeugen, denn die Werke und Zeichen Gottes dort sind für jeden sichtbar, der sich darauf einlässt; nein, sondern um diesen inneren Frieden und die Liebe Gottes noch tiefer zu spüren.

Der heilige Geist ist in Medjugorje allgegenwärtig, man fühlt sich Gott und der Madonna sehr nahe, in Medju ist man so glücklich wie ein frisch Verliebter - man ist ja auch verliebt. ;-)

Am dritten Tag (Dienstag), gingen wir in der Nacht, während der langen Lichterprozession unten, auf den Erscheinungsberg, um den Ort, wo die 6 Kinder die Gospa zum ersten Mal sahen, zu besuchen. Damals rannten die Kinder durch das Gestrüpp und Gestein ohne Anstrengung - auch ich war angetrieben von einer anderen Macht.

Während der Gebetszeit in Stille wünschte ich mir ein Zeichen von der Madonna und ich kann sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Unverhofft wurden wir am letzten Tag (Donnerstag) ausgewählt, während der Anbetung mit Fackeln vor dem Leib Christi knien zu dürfen. Wir 25 trugen alle weiße T-shirts mit einer Botschaft darauf, eine Art, uns zu Gott oder der Hl. Maria zu bekennen. Ich selbst trug ein weißes T-shirt mit der Muttergottes darauf. Als wir bei der letzten Abendmesse während der Kommunion durch die Reihen der ca. 60.000 Menschen in Richtung Bühne gingen bekam ich dieses ersehnte Zeichen. Eine ältere dunkelhaarige Frau mit einem Schleier, vor der ich zufällig zum Stehen kam küsste die Madonna auf meinem T-shirt und der Ausdruck auf ihrem Gesicht und die Augen waren einzigartig. Das einzige was ich tat war eine leichte Verbeugung, doch das war mein Zeichen, dass ich mir gewünscht habe und welches mich zu Tränen gerührt hatte. Vielleicht war es nur Zufall, dass mir diese Frau begegnete. Doch obwohl ich nicht meine himmlische Mami persönlich sehen konnte, war und ist das jedoch für mich mein Zeichen!

Sind nicht jene selig, die glauben ohne zu sehen?

Danke, dass ich sehen, fühlen und glauben durfte und darf!

Elisabeth

Ich war heuer zum vierten Mal in Medjugorje, davon zum zweiten Mal beim Jugendfestival mit meinem Sohn Rene, was für mich schon das größte Geschenk überhaupt ist.

Besonders toll fand ich heuer die Gemeinschaft mit den überwiegend Jugendlichen – dieses Feuer, ihre Unkompliziertheit und ihr Engagement - da muss man einfach mit. Auch diese großartige reine Liebe, welche von jedem der mitreisenden Pilger ausgeht spürt man einfach tief im Herzen.

Selbst wenn man sich dagegen verschließen würde, die Herzen werden weich und sind offen für die vielen Gaben, Nöte, Gespräche,… und Gott bedient sich eines jeden aus der Gruppe, um dort zu sein, wo er gerade gebraucht wird.

Wenn ich heute, d.h. schon wieder knapp zwei Wochen später, diese Woche Revue passieren lasse, dann spüre ich wie mein Herz fast schmerzt oder brennt vor Freude und Erfüllung. 

Auch Rene mein zwölfjähriger Sohn war höchst berührt von dieser Woche. Er hat gesagt, dass er jedes Jahr wiederkommen will zum Jugendfestival - mindestens bis er 70Jahre alt ist. Es war für ihn die schönste Ferienwoche und die Aufgabe als Fackelträger am letzten Abendgottesdienst dürfte sich in seinem Herzen tief eingebrannt haben.

Eva Trompeter

Und ich weine und weine und weine! Maria und Fedi auch! Wir stützen uns gegenseitig! Ich kann nichts machen! Ich weine einfach aus Freude, Staunen und aus Liebe zu Gott. Zu IHM, der sooo nah  ist! Kurz zuvor knien wir vor 60.000 begeisterten  Jugendlichen und beten den Rosenkranz in 70 verschiedenen Sprachen  und dann beten wir Jesus im Allerheiligsten Altarssakrament an. Es ist nicht das erste Mal in dieser Woche, dass ich zu Tränen gerührt bin. Ich bin jetzt 15 Jahre alt und kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal geweint habe. Doch jetzt bin ich mir sicher, es gibt IHN, ER ist sooo da. Er schenkt diese Gabe der „Tränen des Heils“ und ich brauch mich nicht dafür zu schämen. Diese Woche war mit Abstand die schönste Woche meines bisherigen Lebens! Es war eine Woche, die ich mit dem Menschen, den 2,26 Milliarden Menschen ehren, verbringen durfte und eine Woche in der wir dem Himmel so nahe waren! Es war das größte Geschenk, das mir je gegeben wurde! Medjugorje, ein Ort der Wunder, ein Ort ohne 5 Sterne Hotels und trotzdem werde ich nicht der einzige sein, der diesen Ort als einen der schönsten wählen würde. Es war so schön, so unbeschreiblich toll und sooo erfüllend! Ich habe so viele nette und wunderbare Menschen kennen gelernt und ich bin echt sooo erfüllt!

Ein großer Dank an  Maria Lang und Jakob, Maria, Phil, Jakai, Jo, Fedi, Theresia, Franziska und alle im Hotel Maja.

Lg, Noah Haag

Wer schon mal in Medju war weiß, dass es einen verändert und auch, dass man mit dem Wunsch heimfährt, zurückzukehren. So jedenfalls ist es mir gegangen – ich war jetzt zum 4. Mal in Medju, doch meine letzte Wallfahrt an diesen Gnadenort ist schon einige Jahre her. Die Sehnsucht war schon sehr groß – zu groß vermutlich, sodass ich schon einen Tag früher losfahren wollte. Besser als ein Tag zu spät sagte man mir (Danke für alles, Franziska).

Was mir am meisten gefehlt hat und was ich wieder erleben wollte, war das Gefühl des inneren Friedens und des innigen, wirklich tiefen Gebets. Die Großzügigkeit der Muttergottes kennt keine Grenzen – das durfte ich wieder erfahren, denn mein Wunsch wurde mir erfüllt und dann gab´s noch Draufgaben en masse. 

Ich kannte keinen der Mitreisenden und hatte großes Glück, dass ich im Bus neben Andrea sitzen durfte, mit der ich auch ein Zimmer teilte und mit der ich großartige Gespräche führen konnte.

Wir spielten auch das Schutzengelspiel und mein Schutzengel machte mir immer viel Freude und gab mir tolle Gebets- und Denkanstöße.

Ebenfalls erwähnenswert ist auf jeden Fall die tolle Gruppendynamik und Stimmung und die tollen Persönlichkeiten, die während der ganzen Wallfahrt wesentlich zu dieser einmaligen Erfahrung beigetragen haben (Danke an die ganze Gruppe, ihr wart so toll).

Der absolute Höhepunkt war aber sicher die Anbetung am letzten Abend: wir als Lorettos wurden gefragt ob wir am Abschlussabend mitwirken möchten. Die Antwort war natürlich JA – es war die Rede von Fahnen schwingen oder Fackeln tragen bei der Anbetung. So trafen wir uns am Donnerstag um 6 Uhr abends zur Besprechung. Wir hatten uns aufs Fahnenschwingen gefreut (weil lustig) und daher waren wir etwas enttäuscht, dass den Nachbarn aus Bayern diese Aufgabe zugeteilt wurde. Wir bekamen die Fackeln. Nach einer kurzen Besprechung wurden wir wieder entlassen mit der Anweisung nach der Kommunion zum Treffpunkt neben der Kirche zu kommen. 

So standen wir dann dort und warteten mit unseren Fackeln in der Hand bis die Lichter ausgingen und wir uns auf den Stufen vor dem vorm großen Altar im Freien positionieren konnten. Der Blick von dort aus auf die gut 60.000 feiernden Jugendlichen allein war schon unglaublich und dann ging das Licht aus und wir gingen los.

Ich bin mir sicher, dass schon viele von euch schöne und unglaubliche Anbetungsstunden erleben durften. Aber am Jugendfestival in Medju, 5 Meter von unserem HERRN entfernt mit 60.000 Anbetern im Rücken? Das ist schon ein besonderes Erlebnis, das könnt ihr mir glauben.

Womit ich nicht gerechnet hatte, war die Intensität und die Anstrengung mit der das verbunden war (halbe Stunde aufrecht knien mit einer Petroleumfackel in der Hand – die nicht gut riecht – möglichst wenig bewegen).  Nach den ersten 10 Minuten oder so musste ich mich vor allem darauf konzentrieren nicht ohnmächtig zu werden (bitteJesushilfmirbitteJesushilfmirnichtumfallenohmeinGotthilfmir). Nachdem die halbe Stunde vorbei war und ich nicht umgefallen bin, wurde meine Ausdauer (bzw. mein Kampf) belohnt – der Priester segnete die Jugendlichen mit der Monstranz in alle Richtungen, dann blieb er genau vor mir, ca. einen halben Meter von mir entfernt, stehen und segnete über mich hinweg alle Anwesenden. Das war echt unglaublich.

Nach dem Segen gingen wir wieder raus (ichhabsgeschafftichhabsgeschafftichhabsgeschafftohneumzufallenGottseiDank), gaben unsere Fackeln ab und ich hab mich erstmal völlig fertig auf den Boden gesetzt und geheult. Ich war ziemlich erleichtert, dass ich nicht die einzige war, der es so ging. Rundherum fielen die Fackelträger sich gegenseitig in die Arme, weinend und lachend vor Freude und Erschöpfung.

Ich bin nicht in der Lage dieses unglaubliche Gefühl zu beschreiben, die Gnade zu begreifen, die wir da erhalten hatten. Als das „Hosanna“ angestimmt wurde und wir uns den Weg zurück durch die Menge bahnten zu den anderen Lorettos, die so stolz auf uns waren, spürte ich erst richtig die ungeheure Freude in mir über das Erlebte und das Geschenk, welches wir erhalten hatten.

Aus allen Gesichtern der Fackelträger strahlte die Freude des heiligen Geistes und wir kamen aus dem Lachen und Weinen kaum heraus als wir unseren Freunden erzählten was passiert war – die lachten und weinten dann mit uns und wir waren uns alle einig, dass Fackeltragen 1000mal besser ist als Fahnen schwingen. Denn mit dem Geschenk vom heiligen Geist kann Fahnenschwingen nicht mithalten ;-)

lg Angelika

 

Mein 1. Mal in Medugorje!

 Auf diese Wallfahrt, welche man durchaus als erholsamen Urlaub bezeichnen darf, hab ich mich bereits im Vorfeld sehr gefreut! Mein Sohn Tobias hat die Zeit bei seinen Großeltern verbracht und so konnte ich mit gutem Gewissen die gesamte Woche auskosten und mal so richtig "auftanken"!

Das dortige spannende Programm mit den unterschiedlichsten Zeugnissen, die tägliche Hl. Messe mit tausenden Gleichgesinnten, die stimmungsvolle nächtliche Wanderung auf den Erscheinungsberg mit tief greifenden Betrachtungen von Bruder Philemon, sowie unsere tolle Bustruppe waren für mich einfach unvergesslich!

Ich konnte an diesem besonderen Ort, wo die Menschen betend, singend und Fahnen schwingend durch die Straßen ziehen die Liebe Gottes durch den Hl.Geist erspüren und vielleicht auch ein wenig den Himmel "erahnen"!

Die Nähe unseres Herrn und seine Liebe für uns waren für mich bei den wunderbaren Wasserfällen besonders spürbar und ich kann über diese großartige & überwältigende Schöpfung nur staunen!!!

Natürlich habe ich Zeiten für Gott & mich allein gesucht und kann dies jedem nur empfehlen! "Die Welt" einmal hinter sich zu lassen und alleine in die Berge zu ziehen ist einfach ein Traum.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei Pater Rudolph, Bruder Philemon, Theresia & Franziska, sowie meinem "Schutzengel" recht herzlich bedanken &  verbleibe auch weiterhin im Gebet mit Euch allen!

Das nächste Mal kommt dann mein Sohn hoffentlich auch mit!

 Danke für die gesegnete und unvergessliche Zeit!

Andrea Seigmann

 

Mein Name? Philipp, Hettegger Philipp! Ich will euch von meinem Erlebnis bei der Wahlfahrt nach Medjugorje erzählen, welche ich dieses Jahr besonders stark erleben durfte. Vom Einsteigen in den Bus bis zum Aussteigen am Ende der Woche habe ich gespürt, dass der Geist Gottes unter meinen 50 Mitreisenden & den ca. 60.000 Jugendlichen in Medjugorje war. Dort unten erlebt man einen Frieden, den man mit nichts in dieser Welt vergleichen kann!! 

Dieses "Miteinander" im Geist Gottes erzeugte in mir ein Gefühl der endlosen Liebe & Freude, wie ich es noch niemals zuvor erlebt habe. Besonders gut gefällt mir an diesem Gnadenort die Beichte, man sagt auch: Wer in Medjugorije nicht beichten war, der hat Medju nicht erlebt! Wenn man dieses Sakrament der Buße bekommen hat, ist das Gefühl danach wahrhaft unbeschreiblich. Ich war danach richtig offen für den Hl. Geist!! Ich habe jetzt versucht einige meiner Eindrücke so gut es geht zu beschreiben, doch man muss es selbst erlebt haben, um zu begreifen welch Gnaden uns dort vom Himmel geschenkt werden!