About

„I wanna feel real!“, so ruft, ja so schreit Robbie Williams wohl am Höhepunkt seiner Karriere in seinem Lied „Feel“. Eigentlich verständlich, wer möchte das nicht? Wer hat nicht diesen Durst, diese tiefe Sehnsucht nach dem, das unserem Leben Sinn und Perspektive gibt?


Mehr lesen


Im Sommer 1987 pilgerten drei (sehr) junge, österreichische Studenten nach Medjugorje, einem Marienwallfahrtsort in der Herzegowina. Dort machten sie eine für sich neue Erfahrung: Das Gebet, die Hl. Messe und die Beichte – all diese „faden Kirchen-Sachen“ – machten auf einmal Sinn und wurden für das eigene Leben relevant. Es fiel wie Schuppen von ihren Augen, denn sie berührten den Kern der Kirche, nämlich Jesus Christus selbst. Und das traf sie, wie es in der Apostelgeschichte heißt, „mitten ins Herz“ (Apg 2,37). 


Aus der Dynamik dieser Glaubenserfahrung und tief bewegt von den Ereignissen in Medjugorje keimte bei ihnen der Wunsch auf, einen Gebetskreis zu gründen. Und so kamen sie ab dem 5. Oktober 1987 jede Woche zusammen, um in einer Studentenwohnung in Wien den Rosenkranz zu beten und Wurstbrote zu essen. Und: sie fingen an, Freunde „zum Gebetskreis einzuladen“ ...


Heute stehen wir immer noch ganz am Anfang: Denn es gilt, sich selbst immer wieder neu auf Gott auszurichten und jeder Person, die zu uns kommen will, zu helfen, sich der lebendigen Gegenwart des Heiligen Geistes zu öffnen!


Gott ist uns nahe! Und würden uns freuen, Dich einmal bei uns begrüßen zu dürfen! 


Im Folgenden findest Du einen etwas formelleren Text über uns. Falls Du mehr an „hard facts“ interessiert bist: 


Die Loretto Gemeinschaft ist eine junge, katholische Gemeinschaft von Gläubigen in Österreich. Sie besteht aus verheirateten und allein stehenden Laien sowie aus Weltpriestern. Alle Mitglieder erkennen sich gegenseitig als Schwestern und Brüder in Christus an, mit demselben Ruf zur Heiligkeit und zur Verkündigung des Evangeliums. Sie sollen diesen Ruf verwirklichen gemäß des jeweiligen Lebensstandes, Dienstes und Charismas. Alle Mitglieder engagieren sich nach ihren Möglichkeiten und Lebensumständen zu einem Leben, das von Gebet, Gemeinschaft und von der Verkündigung des Evangeliums geprägt ist. 


Die Gemeinschaft hat zwei hauptsächliche Ziele:



  • Sie dient der persönlichen Gottsuche des Einzelnen und der gegenseitigen Stärkung.

  • Sie initiiert und trägt im Vertrauen auf die Gnade und Charismen Gottes „Räume“, in denen Menschen heute – wie Maria bei der Verkündigung im Haus von Nazareth - dem lebendigen Gott begegnen können.

Im Herzen der katholischen Kirche beheimatet versteht sich die Loretto Gemeinschaft als "Bewegung" ("Movimento"), die für eine Erneuerung der Kirche betet, wirkt und lebt; als eine Bewegung, die auf Gottes "Pläne des Heils!" (vgl. Jer 29) vertraut und sich nach einem neuen Feuer des Hl. Geistes, nach einem neuen Pfingsten, sehnt. Als katholische Gemeinschaft schöpft sie aus dem Wort Gottes und den Sakramenten und bekennt sich zur Tradition und zum Lehramt. Aus Liebe zu den "getrennten Brüdern" wächst eine Sehnsucht nach der vollen Einheit des Leibes Christi.


Begonnen hat die Loretto Gemeinschaft 1987 in Wien mit einem wöchentlichen Rosenkranz dreier Studenten im Anschluss an eine Medjugorje Wallfahrt. Heute ist die Loretto Gemeinschaft auf dem Weg der kirchlichen Anerkennung als private Vereinigung von Gläubigen (vgl. can. 298 § CIC). Sie steht im engen Kontakt zu den Ortsbischöfen und will zu jenen "schöpferischen Minderheiten" gehören, die, laut Papst Benedikt XVI, über den "engen Bereich hinaus ins Ganze hineinwirken" sollen; ins Ganze der Kirche, "aber vor allem auch über die Kirche hinaus und für die Gesellschaft" (vgl. Marcello Pera, Josef Ratzinger, Ohne Wurzeln, Augsburg 2005, S. 130 ff).   


Derzeit (Stand März 2011) gibt es 240 Mitglieder in der Gemeinschaft. 233 davon sind Laien, sieben sind Weltpriester. Aktuell hat die Gemeinschaft österreichweit 80 Postulanten. Sie prüfen, ob sie Mitglieder der Gemeinschaft werden wollen. Zu den nach außen hin offenen Apostolaten der Gemeinschaft (Gebetskreise, Familiengruppen, Abende der Barmherzigkeit, Wallfahrten, Jugendfestivals, 24/7 Anbetungswochen etc.) kommen insgesamt rd. 4.000 Personen pro Jahr. In den jeweiligen Diözesen ist die jeweilige regionale Leitung der Gemeinschaft mit den Ortsbischöfen in Kontakt. Mit Christoph Kardinal Schönborn ist die Leitung der Gemeinschaft in Kontakt, um geistlichen Rat hinsichtlich der Entwicklung der Gemeinschaft einzuholen.

Minimieren