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24-7 Gebetswoche in Salzburg
Geistliches Zentrum St. Blasius
Warum denn nur das Gute wollen, wenn es das Beste zum Erreichen gilt?“
Schenk dem Herrn einige Stunden und ER wird dich überraschen!
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Link Woche 1: http://woche05.2012.24-7prayer.de/index.php
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Link Woche 2: http://woche09.2012.24-7prayer.de/index.php
(PW: Loretto)
Ort: Geistliches Zentrum St. Blasius
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Angenommen, mich überkämme folgender Gedanke:
"Besuche den Papst. Erzähle Ihm von deiner Liebe zu Jesus und zu der katholischen Kirche. Sag Ihm, was dich bewegt, berichte über die Situation in deiner Familie und von deinem geistigen Kampf. Bitte Ihn, dass Er dir beistehen möge..."
Oh, Gott! Diesen Gedanken habe ich gerade!
Der Papst ist ein viel beschäftigter Mensch. Es kann Monate dauern bis ich dran komme, aber unmöglich ist es nicht!
Also, was soll ich tun?
- Sekretariat anrufen. Falls notwendig einen Brief mit der Bitte um eine Audienz schreiben;
- auf die Antwort warten und beten...
Hurra!!! Es hat geklappt!!!
- in der Arbeit Urlaub bekannt geben;
- Hotel in der Nähe des Vatikans buchen;
- rechtzeitig ankommen;
- schön anziehen;
- pünktlich erscheinen...
Im Geiste stelle ich mir vor, wie ich mich vor dem geliebten Papst hinknie, Seinen Ring küsse...Plötzlich merke ich: Ich bin da nicht allein!
In der Ecke liegt jemand auf dem Boden. Auf der Seite - auf einem Hocker - sitzt ein Mädchen und liest ein Buch. Auf der anderen Seite des Empfangsraumes bemerke ich zwei junge Männer: einer betet innigst, der andere hört Musik - die kleine Kopfhörer in seinen Ohren sind deutlich zu sehen. Die Tür bleibt halb offen. Alle paar Augenblicke nehme ich Schritte war. Immer wieder läutet das Telefon. Der Sekretär kommt zur Seiner Heiligkeit und flüstert Ihm etwas ins Ohr...Eine Nonne voll Sorge meinend: "Seine Heiligkeit könnte mehr Sauerstoff vertragen", kommt und öffnet das Fenster...
Mt 12,42 Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
24/7 = Privataudienz bei Jesus
Es ist ein Privileg, eine Auszeichnung dabei sein zu dürfen. Eine kostbare Zeit der Gnade. Zugleich aber eine Schule der Nächstenliebe und der Verantwortung.
Trage Dich auf die Anbeter-Liste verpflichtend ein.( Es ist so einfach und unverbindlich - fast halbherzig - zu kommen und zu gehen, wenn es Dir gerade passt!)
Du sollst Dich nicht scheuen offen zu kündigen, dass Du alleine anbeten möchtest. Das ist kein Egoismus sondern Dein gutes Recht! Übernehme dann volle Verantwortung für diese Zeit. Sorge dafür, dass der Herr nicht im Stich allein gelassen wird. Falls Du mit dem Herrn unter vier Augen sprechen willst, alle sollten es aus der Anbeter-Liste entnehmen können und respektieren! Komme pünktlich! Bist Du zu früh da, warte geduldig bis Deine Zeit kommt. Verhalte Dich ruhig und leise! Die Anbeter, die gerade in der Audienz verweilen, werden Dir dafür dankbar sein.
Mt 22,36 Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
Mt 22,37 Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.
Mt 22,38 Das ist das wichtigste und erste Gebot.
Mt 22,39 Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Mt 22,40 An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.
***
Liebe Freunde! Ich möchte hier kurz berichten von mir selber: Ich habe vor 30 Jahren, mit 16 bei einem Charismatischen Abend eine Geistausgießung erlebt, von der ich noch immer zehre. In der Folge habe ich über 25 Jahre in Sehnsucht nach "MEHR" gelebt. Ich habe überall gesucht, aber nirgends gefunden. Ich habe eigentlich jeden Tag gebetet, ging jeden Sonntag zur Messe. Ja, ich habe 10 Jahre hauptamtlich für die Kirche gearbeitet. Und doch war da diese ungheure Sehnsucht. Dann kam ich nach Medjugorje und wußte mich zu Hause. da war wieder dieser Geist meiner Herzenssehnsucht! Doch zu Hause war nur geistliche Wüste wo immer ich auch suchte...
Es gab nicht wenige Tage, an denen ich wirklich Tränen vor Sehnsucht vergossen habe. Meine Versuche die Sehnsucht zu ersticken scheiterten alle gleich zu Beginn kläglich. So verstärkte ich mein Gebetsleben, brachte damals sogar 2 mal wöchentlich das Fasten bei Wasser und Brot zusammen, ging monatlich zur Beichte: Was blieb war die Sehnsucht!
Und dann, als es an einem Sonntag wieder einmal nicht mehr zum Aushalten war, fuhr ich zu meinem ersten Gebetsabend nach Blasius. Ich kann mich nicht erinnern, dass dieser mich besonders berührt hätte, doch am nächsten Tag war ich voller innerem Frieden. Also startete ich den nächsten Besuch gemeinsam mit meinen Töchtern. Und von da an gabs kein Zurück mehr.
Ich lernte immer mehr den Lobpreis kennen, der Heilige Geist tröstet mich seither und meine jahrzehntelange tiefe Traurigkeit wandelt sich immer mehr in eine grundtiefe, unbeschreibliche Freude. Durch MMFC kam viel Heilung, aber das Höchste ist der Boilerroom! Es ist diese unglaubliche Möglichkeit mit Jesus ganz intim Aug in Aug zu verbringen. Ihr wißt alle von den Gnadenströmen, die davon ausgehen und könnt das alles viel besser begreifen und umsetzen als ich. Ihr seid mir hierin Vorbild und Lehrer.
Wenn es auch langsam geht, so merke ich, dass ich wachsen darf und explodiere manchmal fast vor lauter Lob in meinem Herzen! Und dafür danke ich Gott so sehr und ich danke vor allem auch euch allen, die ihr mir Ansporn seid. Und so dürfen wir gemeinsam auf diesem Weg des Abenteuers mit Gott gehen. Ganz im Herzen der geliebten Kirche und geborgen in der schützenden Hand seiner Gnade. Gelobt sei Jesus Christus! Meine Sehnsucht ist jetzt noch größer, aber ich bin voller Freude und das habe ich Loretto zu verdanken als Instrument des Heiligen Geistes. Das bringt mich zu der Verrückheit jeden Sonntagabend 150 km mit dem Auto zu fahren und wenn es 24/7 gibt auch noch am Samstag. Irre oder? Danke Jesus, danke Georg, danke euch allen!
Ich brauchte eine Herzoperation. Der Termin stand fest.Ich sollte vom Besten Chirurgen der Welt mit Hilfe einer bewährten, jedoch selten angewandter, direkter Herz-zu Herz-Bestrahlung-Methode operiert werden. Dabei mein Herz aus Stein sollte zum Herz aus Fleisch wieder umgewandelt werden.
Irgendwie ist diese Nachricht an die Medien gelangt, was ein großes Interesse erweckte. Die Leitung des Krankenhauses stand plötzlich vor einem Dilemma:
„Sollten wir der Öffentlichkeit die Teilnahme an dem Geschehen gewähren oder nicht?“
Man musste sich für eine der drei Möglichkeiten entscheiden:
- Eintritt in das OP verboten!;
- Eintritt in das OP für alle erlaubt!:
- Wenn möglich, bitte nicht stören!
Schließlich:
„Wenn möglich, bitte nicht stören!“ hat das Rennen gewonnen.
Die Herz-zu-Herz-Bestrahlung hat fünf Stunden gedauert. Davon das „Nicht- zu- stören!“ war etwa 90 Minuten lang möglich...Trotzdem, blieb der volle Erfolg der Operation (in diesem Fall wären es die vollkommene Reue und das bittere Weinen wegen der Sünden, Unterlassungen, Lieblosigkeiten...die zur Versteinerung meines Herzens geführt haben) leider aus.
Immer wieder frage ich mich: Warum?
"Ist da jemand?" der mir diese Frage beantworten könnte?
In Salzburg sind wir mit vielen Kirchen gesegnet. In jeder Kirche gibt es den Tabernakel.
Es gibt auch einige Orte, wo man die Möglichkeit hat - tagsüber - den ausgesetzten Herrn anzubeten:
- die Loretto Kirche an der Paris-Lodron-Strasse;
- die Seiten-Kapelle an dem Sankt-Peter-Friedhof;
- die Krypta im Dom (vielleicht noch andere, die ich nicht kenne). Auf jeden Fall diese drei Orte stehen unter besonderer Obhut der kirchlichen Führung.
Ein anderer Ort, wo angebetet wird - und zwar rund um die Uhr - ist das neu errichtetes Lebens-Zentrum (manche nennen es: die Zelle des Heiligen Maximilian Kolbe) an der Plain Strasse 2. Meiner Erfahrung nach wird diese Anbetungsstätte von der Kirchen-Verantwortlichen - aus welchen Gründen auch immer - lediglich geduldet. Hier gibt es eine Anbeter-Liste und auf diese kann sich jeder eintragen, der anbeten will. Aber auch, ähnlich wie bei oben genannten Orten, man kann für nur ein kurzes Gebet jede Zeit kommen.
Beim Briefwechsel mit Georg vor einigen Wochen, hat er mir seine großherzige Vision unterbreitet:
"St.Blasius wurde vor 10 Jahren von unserem Herrn Erzbischof als Geistliches Zentrum eingerichtet - im Herzen der Stadt.
Schon damals gab es eine Sehnsucht, dass es eines Tages, irgendwann, an diesem Ort durchgehend Anbetung geben soll. Einfach deshalb, weil die immerwährende Anbetung der Schlüssel für ALLES ist.
Es gibt ja einige Orte in und rund um die Stadt, wo angebetet wird, zum Teil auch noch 24 h am Tag.
Es muss uns darum gehen, viele Menschen für diesen Schatz zu begeistern. Ich träume davon, dass wir bald an 10 oder 20 Orten in unserer Stadt rund um die Uhr anbeten. Nur nicht zu klein denken!(.)"
Ich persönlich meine, dass die "Menschen für diesen Schatz (der Anbetung) zu begeistern", den ersten Schritt bedeutet. Der zweite wäre, die bereits vielen Anbeter dazu zu bewegen die volle Verantwortung für die Zeit der Audienz bei Jesus zu übernehmen.
Der dritte Schritt - alle sollten die Nächstenliebe durch ein entsprechendes Verhalten und die Rücksichtnahme üben. Der vierte - die 24/7 bei dem Geistlichen Zentrum St.Blasius rund um die Uhr einzuführen. Und schließlich der fünfte Schritt - die Vision von Georg in eigenen Pfarren langsam zu verwirklichen...
Die 24/7 -Anbeter-Liste wird ziemlich schnell voll, doch nach meinem Geschmack aus einem einfachen Grund viel zu langsam:
die Möglichkeit, allein anbeten zu dürfen wird zu wenig wahrgenommen.
Diejenigen, die nicht unbedingt alleine anbeten möchten und sich entsprechend eingetragen haben, übernehmen zwar die Verantwortung für diese Zeit, gleichzeitig aber hindern alle anderen das Gleiche zu tun. Aus diesem Grund sehr viele kommen und gehen wenn es ihnen gerade passt... Besonders wundert mich, dass einige Hausbewohner und manche der engeren Mitarbeitern, sind allen anderen diesbezüglich voran.
Ich möchte es betonen, hat sich jemand auf die Anbeter-Liste eingetragen, dass er allein vor dem Herrn verbleiben will und hat das Glück die besonderen Stunden des Tages für sich reservieren zu können (drei mal Angelus bzw. die Stunde der Barmherzigkeit um 15 Uhr am Nachmittag), sogar dann sollte man es unbedingt respektieren! Auch zu kommen und höflich zu fragen ob man etwas dagegen hätte, dass man "nur kurz" entsprechende Gebete vor dem Allerheiligsten verrichtet, bedeutet eine Störung! Wer würde diese höfliche Frage verneinen? Kannst Du aber mit Deinem dringenden Bedürfnis- zu beten - nicht in die Kirche gehen oder dort beten, wo Du gerade bist?
Mein Traum wäre, dass alle, die den Wert der Anbetung zu schätzen gelernt haben, sich um die Stunden auf der Anbeter-Liste - wie um die sprichwörtlichen "warme Semmeln" in Liebe zu dem Herrn und zum Nächsten - reißen. Dazu hätte ich zwei Vorschläge:
- Anbeter-Listen für zumindest 6 Wochen bereitstellen um jedem die Auswahl der geeigneter Zeit der Anbetung zu ermöglichen.
- Mehrere Kontaktpersonen bekanntgeben, damit man - falls jemand nicht zu geplanter Zeit kommen könnte - leicht einen Verantwortlichen findet, der einen "Springer" einsetzt - und da wären die Hausbewohner besonders gefragt!